Start direkt beim Kunden, kein Bürostart. Der Vertriebsmitarbeitende fährt morgens direkt zum ersten Termin. Der Servicetechniker startet von zuhause. Wann genau die Arbeitszeit beginnt – beim Losfahren, beim Ankommen, beim ersten Handgriff – ist oft unklar geregelt. Wer das nicht vorher klärt, hat am Monatsende Diskussionen.
Mehrere Termine an einem Tag, wechselnde Einsatzorte. Drei Kundentermine, dazwischen Fahrtzeiten, abends Büroarbeit. Wer das nicht direkt erfasst, rekonstruiert am Abend – und Rekonstruktionen sind fehleranfällig, besonders gegen Ende einer langen Woche.
Netz als Unsicherheitsfaktor. Industriegebiete, Keller, ländliche Gebiete – schwaches Mobilfunknetz ist im Außendienst normal. Wer eine App ohne Offline-Modus einsetzt, riskiert verlorene Stempelungen genau dort.
Zeitversetztes Arbeiten von Büro und Außendienst. Der Außendienstmitarbeitende ist um 18 Uhr noch beim Kunden, das Büro hat um 17 Uhr geschlossen. Korrekturen, Rückfragen und Monatsauswertungen laufen zeitversetzt – das System muss das abbilden können.
Nachträge als Normalzustand. In vielen Teams werden Zeiten nicht in Echtzeit gestempelt, sondern abends oder am nächsten Morgen nachgetragen. Das ist menschlich – aber nachvollziehbar dokumentiert werden muss es trotzdem.