Der Start direkt auf der Baustelle. Mitarbeitende fahren morgens direkt von zuhause zum Einsatzort. Kein Büro-PC, keine Stempeluhr im Eingang. Wer Zeiten erst am Abend nachträgt, rekonstruiert – und Rekonstruktionen sind fehleranfällig, besonders am Ende einer langen Woche.
Der Vorarbeiter, der für die Kolonne einträgt. In vielen Betrieben trägt der Vorarbeiter die Stunden für sein Team ein – am Freitag, aus dem Kopf oder von Zetteln. Das funktioniert bei kleinen Teams und ruhigen Wochen. Wenn jemand früher gegangen ist, krank war oder eine andere Baustelle hatte, entstehen Lücken.
Wechselnde Baustellen und Aufträge. Wenn eine Kolonne montags auf Baustelle A, dienstags auf B und donnerstags auf C ist, braucht das Büro eine klare Zuordnung: welche Stunden für welches Objekt. Ohne das ist die Auswertung am Monatsende aufwändig – und bei Kundenrückfragen kaum belegbar.
Schlechtes Netz als Normalzustand. Keller, Tiefgaragen, Außenbereiche mit schwachem Mobilfunk – auf Baustellen ist gutes Netz kein Standard. Wer eine App ohne Offline-Modus einführt, merkt das beim ersten Funkloch.
In all diesen Situationen entscheidet nicht die Anzahl der App-Features, sondern ob das System im konkreten Ablauf auf der Baustelle mitläuft – ohne zusätzlichen Aufwand für alle.