Nachträge und fehlende Versionshistorie. Wer abends einträgt, was morgens war, hat ein Gedächtnisproblem. Wer eine Zelle überschreibt, hinterlässt keine Spur. Excel speichert nicht, was vorher drin stand – es sei denn, jemand hat Versionierung aktiv eingerichtet. Das tut im Alltag fast niemand.
Korrekturen sind nicht nachvollziehbar. Wenn eine Stunde geändert wird, weiß niemand wer das wann gemacht hat und warum. Im Zweifelsfall – beim Steuerberater oder bei einer Prüfung – ist das ein Problem.
Mobile Teams: Excel funktioniert schlicht nicht. Wer Mitarbeitende auf Baustellen, im Außendienst oder in der Pflege hat, kann nicht erwarten, dass die Tabelle täglich gepflegt wird. Stunden werden per WhatsApp übermittelt, abends nachgetragen, aus dem Gedächtnis geschätzt. Das ist keine Zeiterfassung mehr – das ist eine Rekonstruktion.
Monatsende kostet Zeit. Aufsummieren, prüfen, formatieren, übergeben. Wer das manuell macht, verbringt Zeit, die anderswo gebraucht wird – und macht Fehler.
Mehrere Personen, mehrere Standorte. Sobald mehrere Mitarbeitende eine Tabelle führen, entsteht Koordinationsaufwand. Welche Version ist aktuell? Wer hat was eingetragen? Sind alle Blätter vollständig? Das ist kein Zeiterfassungsproblem mehr, das ist ein Datei-Chaos-Problem.
Übergabe an den Steuerberater. Was der Steuerberater braucht, ist eine saubere Monatsübersicht. Wer eine Excel-Datei übergibt, die erst aufbereitet werden muss, schiebt die Arbeit weiter – nicht weg.