Start direkt am Objekt, kein Bürostart. Reinigungskräfte fahren morgens direkt zum ersten Objekt – um 5 Uhr, um 6 Uhr, manchmal auch abends nach Büroschluss des Kunden. Kein Terminal im Eingang, keine Stempeluhr im Büro. Wer Zeiten erst abends nachträgt, rekonstruiert – und Rekonstruktionen sind fehleranfällig.
Mehrere Objekte an einem Tag. Objekt A von 6 bis 8 Uhr, Objekt B von 9 bis 11 Uhr, Objekt C am Nachmittag. Welche Stunden gehören wohin? Wer das nicht direkt erfasst, hat am Monatsende eine Auswertung, die mühsam zusammengesetzt werden muss.
Wechselnde Teams und Springer. In vielen Reinigungsbetrieben sind Einsatzpläne nicht immer stabil: Krankmeldungen, kurzfristige Änderungen, Springer die einspringen. Wer das nicht im System abbilden kann, hat Lücken in der Dokumentation.
Büro und Teams arbeiten zeitversetzt. Das Büro öffnet um 8 Uhr, die Frühschicht hat da schon drei Stunden gearbeitet. Korrekturen, Rückfragen und Auswertungen laufen zeitversetzt. Das System muss das ohne ständige Rückrufe abbilden können.
Nachweise je Objekt oder Kunde. In vielen Reinigungsaufträgen müssen Zeiten nicht nur intern erfasst, sondern auch gegenüber dem Auftraggeber nachgewiesen werden. Das stellt andere Anforderungen als reine Zeiterfassung für die Lohnabrechnung.